#1

So fährt die E-Klasse

in NEUES AUS DER AUTOWELT 19.10.2010 20:28
von SHA_IV_23 • ..::SUPPORTER & MODERATOR::.. | 387 Beiträge

Chefdesigner Gorden Wagener spricht von „stilvoll kultivierter Sportlichkeit“. Es wird gesagt: ein Mercedes im Sonntagskleid. Die erste Ausfahrt im neuen CLS, jetzt noch kurvenreicher, stärker und sparsamer.
Und während der Vorgänger ein wenig verschlossen und schmallippig dreinblickte, reißt der Nachfolger nun selbstbewusst das Maul auf. Ein Gesicht, das nicht nur die Mutter schön findet: "Sauglatt" entfährt es einem Eingeborenen bei der Ausfahrt in die schwäbische Provinz – großes Lob also, mit dem er an diesem Tag nicht allein steht. Größer wurde der CLS natürlich auch (drei Zentimeter länger), aber nicht schwerer. Türen, Hauben und die vorderen Kotflügel bestehen aus Aluminium, die leichteste Variante des Autos (CLS 350 CGI) wiegt 1735 Kilogramm. Etwas mehr Platz bietet er ebenfalls, vor allem in der Breite, doch der Einstieg nach hinten gelingt nur in gekrümmter Haltung. Ein Coupé eben. Innen erwarten die Mitfahrer zwei bequeme Einzelsitze, noch kommoder sitzt es sich vorn auf perfekt ausgeformten Polstern. Das Cockpit baut höher, die schwungvolle Eleganz des alten CLS ist passé. Aber gediegen geht es trotzdem zu, reichlich Holz, hochwertige Details.
Es sitzen im CLS 350 CGI, dem Benziner. Der 3,5-Liter-V6 wurde überarbeitet mit verfeinerter Direkteinspritzung. Das langt für 306 PS und 370 Nm, aber besonders stolz sind die Mercedes-Ingenieure auf den Verbrauch: nur 7,0 l/100 km im Normzyklus. Die Siebenstufenautomatik verknüpften sie mit einem Start-Stopp-System – angenehm ruckfrei, die neue Spartechnik. Und Serie bei allen Varianten. Es geht standesgemäß voran im 350er. Er ist keine Temperamentsbestie, zieht aber kräftig durch. Unter Stress rumort er freilich angestrengt, und die Automatik stolpert bisweilen beim Runterschalten. Wer lieber Diesel tankt, bekommt zum Verkaufsstart im Januar 2011 den CLS auch als 350 CDI mit verbesserter Technik und 265 PS. Im März folgt dann der vierzylindrige 250 CDI (204 PS), die Topversion CLS 500 mit neuem Biturbo-Direkteinspritzer-V8 (408 PS) gibt es ab April.

Wir fahren luftgefedert, was knapp 1300 Euro Aufpreis kosten wird. Es dürfte sich lohnen: Der CLS mit "Airmatic" verbindet eine straffe Dämpfung mit ausgezeichnetem Komfort, den selbst der Sport-Modus nicht ruiniert. Erfreulich auch die Präzision, mit der er um die Kurven zirkelt – viel agiler als die E-Klasse, auf der er basiert, und mit weniger Seitenneigung. Da profitiert er von der modifizierten Dreilenker-Vorderachse, aber auch von einer direkteren Lenkung. Sie wird nun elektrisch unterstützt, nicht mehr hydraulisch, ohne dass dies dem Lenkgefühl nennenswert schadet. Der Vorteil der Elektro-Lenkung: 0,3 Liter weniger Verbrauch. Außerdem ermöglicht sie einen aktiven Parkassistenten (selbsttätiges Einparken). Auch die Totwinkel- und Spurhalte-Assistenten greifen nun aktiv ins Geschehen ein. Durch Abbremsen einzelner Räder führen sie das Auto sanft auf den rechten Weg. Was Mercedes betrifft, gelingt dies dem CLS sogar ganz ohne Bremseneingriff: Sein Kurs ist die Erfolgsspur.


Die Erde ist rund - aber man stößt sich an tausend Ecken

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#2

RE: So fährt die E-Klasse

in NEUES AUS DER AUTOWELT 20.10.2010 21:55
von SHA_II_16 • ..::CO-ADMIN::.. | 757 Beiträge

Ohhh...mann...

Is des n wälzer...

Aber echt wieder ne krasse leistung von den ingeneuren
Die 306PS aus dem 350er gabs vor ein paar jahren noch beim 500er...


Man lernt es schon im Kindergarten: Wer schlecht ist kriegt nen Blitz, wer gut ist ein Sternchen;)!!!

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